Shortlist 2020

Die Preisjury hat aus der Menge aller Einsendungen vier Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt, die sich und ihr Projekt im Rahmen eines Pitches, in diesem Jahr Corona-bedingt im Herbst, am 21. November 2020 in einer Webkonferenz vorstellen (Näheres zur Preisverleihung wird zeitnah bekannt gegeben). Die Preisverleihung erfolgt dann im Anschluss daran noch am gleichen Tag. Die Preisjury besteht aus Mitgliedern des Stiftungskuratoriums und – vorstands, des Fachbeirats, externen Experten sowie der Schirmherrin des Wolfgang-Heilmann-Preises 2020, Frau Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin.

Die Shortlist-Kandidatinnen und Kandidaten

  • Informatische Bildung ist die Vorrausetzung dafür, dass (junge) Menschen sich mündig und reflektiert in der zunehmend digitalen Welt bewegen und diese aktiv und kreativ mitgestalten können. Auf Computingeducation.de finden Lehrkräfte eine Vielzahl an hochwertigen und kostenlosen – von Informatikdidaktikerinnen und -didaktikern entwickelten – Lehr- und Lernmaterialien, die national und international im Informatikunterricht und darüber hinaus eingesetzt werden. Zusätzlich werden Lehrkräfte bei der Umsetzung in ihrem eigenen Unterricht durch ein breites Angebot an ergänzenden Materialien, Videos und Fortbildungen unterstützt.

  • Unter der Marke „capito“ entwickeln Walburga Fröhlich und ihr Team analoge und digitale Lösungen rund um das Thema „Leicht verständliche Information“.capito bereitet Informationen so auf, dass aus Fachchinesisch leicht verständliche Sprache wird. Die Digitalisierung ermöglicht dabei eine sehr flexible und individuelle Anpassung an unterschiedliche Kunden-Bedürfnisse. Bei der capito App zum Beispiel entscheidet jeder User selbst, wie leicht oder komplex ein Text sein darf.Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz und lernender Software bei der Erstellung und Anpassung von Informationen an das Sprachverständnis der jeweiligen Endkunden ist riesig – kein Wunder, dass capito unter der Leitung von Walburga Fröhlich hier schon längst die Weichen in Richtung digitale Zukunft gestellt hat.  Eben ganz nach dem capito Motto: Digital kann sozial!

  • Der Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz fand erstmals 2019 statt und wurde durch die Universität Tübingen und dem Max-Planck-Institut in Kooperation mit der Cyber Valley Initiative veranstaltet. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler deutscher Schulen und fordert auf eigene Ideen für eine bessere Zukunft mit den Werkzeugen der Künstlichen Intelligenz umzusetzen. Im Rahmen des Wettbewerbes können Schüler sich die Grundlagen des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz in einem online Kurs aneignen und anschließend im eigenen Projekt umsetzen. Nachdem 2019 mehr als 2500 Schüler und Schülerinnen am Wettbewerb teilnahmen und sechs Monate lang an ihren KI-Projekten arbeiten durften, entschied im November eine Fachjury über die drei Gewinner-Teams, die sich mit der Identifizierung von Malaria-infizierten Zellen, der intelligenten Vorhersage für Verspätungen von Bahnverbindungen sowie mit der Lokalisierung von Proteinen in der Zelle beschäftigt hatten.

  • KI macht Schule wurde von Stipendiaten und Stipendiatinnen der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ gegründet, die im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik studieren oder promovieren. Das Projekt zielt darauf ab, in Schulen zur Aufklärung über KI beizutragen. Im Dialog mit Schülerinnen und Schülern erörtern ProjektmitarbeiterInnen ethische Fragestellungen, die den Einsatz von KI-gestützten Systemen begleiten, beleuchten technisch-wissenschaftliche Aspekte der KI und beachten in ihrer Beschäftigung mit dem Thema auch soziale Aspekte. In interaktiven Tagesworkshops in den Klassenstufen 9-12 nutzen und vertiefen sie das Wissen der Schülerinnen und Schüler, begeistern mit konkreten Fallbeispielen und einem überzeugenden Lehrkonzept.