Wolfgang-Heilmann-Preis 2019 geht an renommierte
Vereine gegen den Hass im Netz

Auch 2019 hat die Integrata-Stiftung für humane Nutzung der Informationstechnologie wieder ihren Wolfgang-Heilmann-Preisvergeben. Er war in diesem Jahr unter dem Motto politische Meinungsbildung ausgeschrieben. Der Preis mit je 5.000 € geht an zwei Organisationen:

  1. Der junge Verein Fearless Democracy e.V. setzt sich aktiv und sinnvoll gegen Hass und Hetze im Netz ein, ein zeitgemäßes und, unserer Meinung nach, sehr wichtiges Thema.
  2. Der Verein IchBinHier e.V. setzt sich gemeinsam mit vielen Menschen täglich gegen Hasskommentare, Pauschalisierungen und Desinformation im Netz ein. Er informiert über Ursachen und Wirkweisen von Hassrede und versucht alle beteiligten Akteure darin zu bestärken, in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern gegen Hassrede aktiv zu werden.

Preisträger Hannes Ley von IchbinHier e.v.

Die Ausgezeichneten von SagWas

Daneben geht je eine Auszeichnung an:

  1. Das Projekt SagWas der Friedrich-Ebert-Stiftung
  2. Das Projekt Change.org von Gregor Hackmack
  3. Den Verein Campact e.V.

Mit dem Preis waren Personen oder Projekte gesucht, die versuchen, mittels IT ungehinderten Zugang zu Informationen zu gewährleisten und damit einen Beitrag zur Förderung freier Meinungsfreiheit zu leisten.

Dem Anspruch der Stiftung, durch Einsatz von IT den Nutzen für den Menschen in den Vordergrund zu stellen, wurden die ausgezeichneten Arbeiten in ganz besonderem Maße gerecht.

Die Preise wurden am 1. Juni 2019 unmittelbar im Anschluss an die Jury-Sitzung persönlich verliehen.

Jury, Schirmherrin, Nominierte und Preisträger

 Die Integrata-Stiftung wirbt dafür, die Informationstechnologienicht nur zur Rationalisierung und Funktionalisierung der Lebens- und Arbeitsprozesse zu nutzen, sondern zur Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwerts, d.h. zur Verbesserung der Lebensqualitätmöglichst vieler Menschen in allen Regionen der Welt:

Mehr Lebensqualität durch Informationstechnologie.

Sie ist in diesem Sinne „sozial“ orientiert und erst in zweiter Linie technisch. Die Informationstechnologie wird ganz bewusst als Werkzeuggesehen, mit dessen Hilfe es gelingen soll, die Welt im Großen und im Kleinen menschenwürdiger, d.h.humanerzu gestalten.

Hier für Sie die Pressenotiz im pdf-Format